PELETTWERK, ŽDÍREC NAD DOUBRAVOU

Datum: 21.5.2015
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Der Bau wurde fertiggestellt und dem Auftraggeber übergeben.

Mit dem Ausbau eines technologischen Betriebes, dass Holzsplitter, Hobelspäne und Sägespäne verarbeitet und die Pellets herstellt, wurde im Oktober 2014 angefangen und befindet sich im Areal der Stora Enso Ždírec nad Doubravou.

Das Pelettwerk besteht aus mehreren Objekten und befindet sich  bei dem Terraineinschnitt auf der Nordseite des Areals. Die Dominante des Projekts bilden 4 Silos. Zwei daraus werden zur Lagerung des Schüttmaterials und die anderen zur Lagerung der Pellets benutzt. Weitere Objekte sind die Produktionshalle und technologische Halle für das Einsacken und die Verpackung der Pellets, in der auch der Steuerraum mit einem Büro und das Lager platziert werden. Weiter wird ein neues Hochdruckförderanlagesystem Tabulator gebaut, das für den Transport großer Menge des Schüttmaterials  aus der Sägehalle auf kurze Entfernungen bestimmt ist. Inmitten des Stahlrohrs ist ein endloses Förderband gesetzt. Eigene Führung ist als unterstützte Brückenkonstruktion in einer Höhe ab 9 m über dem Boden entworfen worden. Letzter Teil des Areals ist eine Förderanlage, die das Schüttmaterial und die Pellets zwischen den einzelnen Objekten befördert. Die unterirdischen Förderbänder werden in die unterirdischen Gänge unter die Silos platziert, die überirdischen Förderanlagen werden auf befestigten Flächen gebettet. Das Produktionsareal des Pelletwerkes bildet eine Linie der Gesamtlänge von 170 m und  der Breite von 20 m.

Die Objekte werden in dem bestehenden Hangeinschnitt eingesetzt, der mittels einer Kombination der Stützwände mit der Befestigung der Terrainoberfläche gegen Erosion gesichert wird. Die Objekte werden auf Stahlbetonplatten gegründet, die  ca. 20 cm über die umgebende bituminöse Fläche vorragen werden. Die Regenwässer werden  in die bestehenden Kanalisationseinlässe über die befestigten in den Hang verfugten Flächen geleitet. Aus der Sicht des Brandschutzes wird der Bau so ausgeführt, dass er die bestehende brandschutztechnische Lösung einzelner bestehenden Bauobjekte nicht ändert.